Frag doch ... KAMACO

Aus der Welt des Publishing: Wissen, Denkanstöße, Informationen


Machen Sie mit! Sie haben Fragen zum strategischen Publizieren? Brennt Ihnen etwas auf den Nägeln? Dann müssen Sie nicht extra zum Inder gehen - Sie können uns konkrete Fragen stellen und die besten werden in dieser Rubrik beantwortet.


         Karina Matejcek

Dez

03

Die KPS Academy 2009


Der Großteil aller Publikationen bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück! Den meisten beratenden Unternehmen und Einzelpersonen mangelt es an Wissen und Strategien, ihre wertvollen Inhalte optimal zu monetarisieren.

  • Wie aber sehen erfolgreiches Publizieren und Positionieren aus?
  • Warum funktionieren die bestehenden Methoden immer weniger?
  • Und wie bauen Sie eine leistungsfähige Strategie auf, die über viele Jahre hinweg Ihren Erfolg im Business sichert?

Mit der KPS Academy 2009 bietet sich Ihnen die einzigartige Gelegenheit, sich das nötige Wissen anzueignen und bei der Umsetzung Ihrer optimalen Publikationsstrategie sechs Monate lang auf die Erfahrung von Publikationscoach Karina Matejcek und dem Positionierungsexperten Markus Stolpmann zurückzugreifen.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung – der Workshop wird in dieser Form nur einmal angeboten und es sind nur insgesamt 12 Plätze verfügbar!

Klicken Sie hier für alle Informationen zur KPS Academy 2009 und zur Anmeldung:
www.kamaco.info/KPS



         Karina Matejcek

Nov

14

Die 15 Phasen in der Gemütsverfassung eines Autors


Anfang November feierte der Kösel Verlag sein 415-Jähriges Jubiläum und Bestseller-Autorin Sabine Asgodom verfasste für die Feier eine brilliante Rede, in der sie die Emotionen beschreibt, die Autoren während eines Publikationsprojektes erleben.

Buchmarkt.de hat jetzt den Text der Rede veröffentlicht - sehr, sehr lesenswert!
Wir werden den Plot natürlich nicht verraten - aber hier eine Übersicht über die 15 Phasen:

1. Phase: Die Selbstverliebtheit
2. Phase: Die Prüfung
3. Phase: Die Euphorie
4. Phase: Die kalte Angst
5. Phase: Die Aufräumorgie
6. Phase: Die Rettung naht
7. Phase: Die Hochphase
8. Phase: Die Krise

9. Phase: Die harte Arbeit
10. Phase: Die Vollendung
11. Phase: Die Wartezeit
12. Phase: Die Erleichterung
13. Phase: Die Erschöpfung
14. Phase: Das Erscheinen
15. Phase: Der Stolz


Wenn ich jedes mal einen Euro bekommen hätte, wenn ich einen Auto/eine Autorin in einer dieser Phasen erlebt habe ... Nur frage ich mich, bei welchem Verlag Frau Asgodom wohl ihr nächstes Buchprojekt unterbringen wird grin

(via: Buchmarkt.de und writingwoman.de)



         Karina Matejcek

Nov

13

Wie lange wird es noch “das Buch, wie wir es kennen”, geben?


Wieder eine spannende Frage aus dem Kreis unserer Leser: »Wie lange, meinen Sie, wird es noch “das Buch, wie wir es kennen”, geben?« wurden wir gefragt.

Kurze Antwort: So schnell wird das klassische Buch nicht aussterben.

Längere Antwort: Tatsächlich ist unbestritten, dass das Buch immer mehr Konkurrenz bekommt. Nie standen Autoren vielfältigere Möglichkeiten zur Verfügung, die eigenen Inhalte zu verbreiten: Hörbücher, E-Books, Weblogs, Podcasts und Teleclasses sind nur einige Beispiele dafür. Zudem wird es immer einfacher, Informationsprodukte komplett in Eigenregie zu erstellen - bei elektronischen Medien oder Print-on-Demand-Lösungen ist ein Verlag nicht mehr zwingend notwendig.

Und fallweise bieten die neuen Publikationsformen auch neue Freiheiten für die Konsumenten, die nunmehr nicht mehr unbedingt Leser sein müssen, sondern auch zu Zuhörern und Zusehern werden. Das Hörbuch für den MP3-Player lässt sich auch während der Autofahrt konsumieren. E-Book-Reader bieten - neben allen bisherigen Limitationen - neue, nützliche Funktionen: So kann die gezielte, übergreifende Suche in einem Fachbuchbestand gerade im Job oder im Studium äußerst nützlich sein. Schon heute Realität sind auch “interaktive” Werkstatt-Dokumente, bei denen beispielsweise Ein- und Ausbauanleitungen animiert dargestellt werden.

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         Markus Stolpmann • Zur Diskussion im Forum

Nov

12

Was bedeutet die Wirtschaftskrise für Publikationsprojekte?


Eine Leserin hat uns folgende Frage gestellt: “Was bedeutet die Wirtschaftskrise für geplante Publikationsprojekte?“ Eine kurze, prägnante Antwort ist schwierig, da viele Parameter eine Rolle spielen.

Generell gilt: Unternehmen sparen in schlechten Zeiten sehr schnell an als “unnötig” empfundenen Weiterbildungskosten, wozu auch Fachpublikationen gehören - der Markt für Sach- und Fachbücher wird also schwieriger. Und auch der “private” Leser überlegt sich zweimal, wofür er sein Geld ausgibt.

Zugleich werden sich Verlage umso genauer anschauen, welche Projekte einen Erfolg versprechen - und welche nicht. Und sie werden darauf bedacht sein, noch kostengünstiger zu produzieren.

Das bedeutet aber nicht, dass man sein Publikationsvorhaben jetzt auf alle Fälle ruhen lassen sollte. Im Gegenteil: Gerade jetzt schlägt die Stunde des »strategischen« Publizierens. Publikationen, die genau auf das Bedürfnis der Zielgruppe treffen und diese auch erreichen, haben immer Konjunktur. Und Autoren, die Verlagen nachweisen können, dass ihre Themen nachgefragt werden, werden sich bei Gesprächen mit Verlagen leichter tun als solche, die nur mit ungeprüften Ideen an die Tür klopfen.

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         Karina Matejcek • Zur Diskussion im Forum

Okt

02

Was macht eigentlich ein Ghostwriter?


Wenn von Ghostwritern die Rede ist, geht es nicht um unsichtbare gute Geister, die dem Autor auf magische Weise die Hand beim Schreiben führen. Naja ... eigentlich geht es doch genau darum - nur nicht im spiritistischen, sondern im ganz weltlichen Sinne.

Ein Ghostwriter oder eine Ghostwriterin schreibt im Auftrag eines Autors oder eines Verlags ein Manuskript, ohne selbst als Autor genannt zu werden. Der Beitrag des Ghostwriters kann dabei vom Überarbeiten eines Rohmanuskripts über das Erstellen eines Textes anhand vorgegebenen Materials bis hin zum Komplettservice inklusive Recherchen reichen.

Ghostwriter werden von Personen engagiert, die wenig Zeit haben, um ein Buchprojekt zügig durchzuführen oder denen die Schreiberfahrung fehlt, um ein Buchmanuskript oder einen Fachartikel in entsprechender Qualität zu verfassen.

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         Karina Matejcek • Zur Diskussion im Forum

Jul

02

Aufschieberitis besiegen


Sind Sie ein Deadline-Junkie?

Kennen Sie das: Obwohl das Meeting seit langem terminlich fixiert ist, arbeiten Sie Ihre Präsentation erst auf den letzten Drücker aus. Deadlines für die Abgabe von Manuskripten schauen Sie mutig ins Auge, lassen den Feind erst mal näher kommen, bevor Sie in letzter Minute in Hektik verfallen und aktiv werden. Und manches wichtige Projekt bleibt gar seit Monaten oder Jahren unerledigt, da man keine unmittelbaren Konsequenzen fürchten muss, wenn es ein ums andere Mal zu erneuten Verschiebungen kommt.

Doch häufig sind die Folgen subtiler: Das eigene Ansehen und sogar die Karriere können in Mitleidenschaft gezogen werden. Und vielfach leidet auch die Effektivität strategischer Publikationsvorhaben darunter - wir erleben das bei KAMACO regelmäßig. Autoren müssen mehrfach angemahnt werden, geplante Publikationstermine platzen, die Ergebnisse bleiben hinter den Möglichkeiten zurück, weil die Zeit für die nochmalige Überarbeitung fehlt, ...

Deadline-Junkies lieben die Herausforderung, alles auf die letzte Minute erledigen zu müssen - oder zumindest geben sie es vor. Doch sie verschließen die Augen vor den Folgen. Und Aufschieberitis kann auch chronisch sein und sogar ein Krankheitsbild darstellen. In besonders schweren Fällen von Prokrastination raten Experten zu einer Therapie.

Je nach Untersuchung leidet jeder Siebte bis jeder Fünfte in der einen oder anderen Form unter chronischer Aufschieberitis. Gehören Sie dazu?



Typische Symptome bestehen darin, dass man unwichtige Tätigkeiten wichtigen und dringenden vorzieht.
Übrigens durchaus bewusst und nicht nur aufgrund von falscher Bewertung. Die zwar wichtigen, aber unerledigten Dinge werden häufig als lästig empfunden. Aber auch Komplexität und unklare Spezifikationen werden immer wieder als Gründe für Aufschieberitis genannt.

Klar: Wer eine Tätigkeit nicht interessant empfindet oder Prozess und Zielvorgaben nicht verinnerlicht hat, wird immer etwas anderes finden, das gerade ja auch getan werden muss und mehr “Spaß“ macht. Gute Planung ist daher genauso wichtig wie eine möglichst klare Vorstellung vom Endresultat. Das ist auch das zentrale Problem vieler Autoren:

  • Der Schreibprozess ist wenig strukturiert.
  • Das Publikationsprojekt erscheint vom Umfang her gewaltig.
  • Vielfach sind die Detailziele unklar - es fehlt eine exakte Abgrenzung.

Wer als Autor strategisch publizieren möchte (oder muss), sollte sich seiner Aufschieberitis daher bewusst stellen. Deadline-Junkies sind häufig eben nicht Helden des Alltags, sondern immer dem Termindruck ausgesetzt und so immer gehetzt. Wichtig ist es, Publikationsprojekte von Beginn an gezielt zu planen:

  • Die Gesamt-Publikation wird in überschaubare Abschnitte (Kapitel) zerlegt - so wie jeder, der an Aufschieberitis leidet, seine Projekte in überschaubare Teilprojekte untergliedern sollte.
  • Für jedes Teilprojekt, also jedes Kapitel, werden klare Ziele festgelegt: Was soll das Kapitel leisten, was wird am Beginn des Kapitels vorausgesetzt, was soll vermittelt werden, was ist die Leistung des Kapitels für den Leser?
  • Apropos Leser: Ohne eine klare Vorstellung davon, wer der prototypische Leser ist, muss das Projekt immer diffus bleiben - es ist also wichtig zu wissen: Für wen schreibe ich?
  • Aber auch der Schreibprozess selbst sollte gut geplant sein - und es muss genügend Zeit (und auch Ruhe) dafür eingeplant sein. Wer glaubt, er könne neben Tagesgeschäft und Familie ein Publikationsprojekt “reinquetschen”, der liefert seiner eigenen Aufschieberitis von Anfang an Nahrung.

Zudem sollte man auf Abwechslung bauen. Jedes Vorhaben, das sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, wird rasch eintönig. Routine kann helfen, die Effizienz zu steigern und Ablenkungen vorzubeugen (“Jeden Tag zwischen 10 und 12 mindestens 2,5 Seiten am aktuellen Kapitel schreiben.“) - aber sie sollte von anderen Tätigkeiten unterbrochen werden, um Eintönigkeit vorzubeugen. Also nie: “In den kommenden 4 Wochen jeden Tag zwischen 8 und 16 Uhr jeweils mindestens 7 Seiten schreiben.“ Das würde jeden abschrecken.

Die Abwechslung ist quasi die Belohnung dafür, sich mit der weniger angenehmen Aufgabe beschäftigt zu haben.

Und natürlich sollte man auch die Arbeitsumgebung optimal gestalten und die Prozesse - auch unter Zuhilfenahme technischer Möglichkeiten - möglichst sinnvoll, effektivitätssteigernd und ablenkungsarm gestalten. Aber das ist mindestens Stoff für zwei weitere Artikel…

 

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         Karina Matejcek

Mai

31

Was ist Ihre Publikationsidee wert?


Kaum eine Woche vergeht, ohne dass mir Bekannte oder Personen, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten kennenlerne, von ihren Buchideen erzählen und von mir sofort ein Feedback haben wollen, was ich davon halte.

Was aber sagt man einem angehenden Autor auf die Frage, was seine Publikationsidee wert ist? Mit diesen Ideen sind ja häufig Wünsche, Hoffnungen und viele Illusionen verbunden. Und so mancher sieht sich schon als den erfolgreichen kommenden Bestsellerautor, auf genau dessen Werk die Welt gewartet hat.

Doch ganz ehrlich: 

An guten Ideen herrscht kein Mangel!


Ich kann über ein simples Brainstorming in kürzester Zeit 20, 30, 50 Publikationsideen spinnen.
Doch solange ich keinen passenden Autor, keine Vorstellung von der Zielgruppe, keinen Überblick über die Konkurrenz, kein schlüssiges inhaltliches Konzept und keine Vertriebs- und Vermarktungsstrategie habe, sind die Ideen nicht das Papier wert, auf dem ich sie notiert habe.

Zu einer erfolgreichen Publikation gehört weit mehr als nur eine spannende Idee. Zweifellos muss die Idee am Anfang jedes Publikationsprozesses stehen, aber damit gibt es noch kein Erfolg versprechendes Geschäftsmodell für die Publikation, kein Exposee, keine Gliederung, und schon gar kein fertiges Manuskript.

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         Karina Matejcek

Mai

03

Digitales Publizieren - was geht mich das an?


E-Books, Audiobooks, Videocasts, POD, Websites ...: Das gedruckte Buch ist künftig nur eine Option unter vielen. Für Autoren ergeben sich aus der Digitalisierung von Publikationsprozessen viele neue Möglichkeiten, ihr Publikum zu erreichen.

Die Digitalisierung von Publishing-Prozessen schreitet mit Riesenschritten voran. Dabei geht es nicht allein um das Thema E-Book oder darum, ein Buch statt gedruckt oder zusätzlich zum Print-Produkt in Form einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung zu stellen.

Mit den Möglichkeiten des elektronischen Publizierens verändern sich nicht nur die Verfahren zur Aufbereitung von Inhalten, sondern auch

  • der Vertrieb,
  • die Strategien zur Mehrfachverwertung von „Content“,
  • die Leseransprache und -bindung,
  • die Vermarktungskonzepte
  • und vieles mehr.

Die Zukunft des „digital publishing“ hat schon längst begonnen: Digitales Publizieren gehört im Zusammenhang mit Fachinformationen für z. B. Recht, Steuern, Wissenschaft längst zum Alltag von entsprechenden Verlagen und deren Kunden. Bei verschiedenen Anbietern kann man PDFs von gedruckten Büchern erstehen, entweder zur Gänze oder auch kapitelweise. Amazon.com bietet in den USA über 90.000 E-Books an, die mit dem Lesegerät Kindle heruntergeladen werden können.

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         Karina Matejcek

Mai

01

In jedem Fall: ein Exposee


Das Exposee dient dazu, ein Buchprojekt einem Verlag schmackhaft zu machen. Es ist aber auch eine wertvolle Arbeitshilfe für Autoren, die im Eigenverlag publizieren.

Das Exposee beschreibt Ihr Buchprojekt. Im Exposé liefern Sie einem Verlag oder einer Agentur Informationen zur Buchidee, zum Inhalt des Buches,  Sie beschreiben darin

  • die Zielgruppe,
  • die Alleinstellungsmerkmale
  • und das Konkurrenzumfeld des Buches

und formulieren Marketing- und PR-Ideen.

Sie als Autor oder Autorin geben außerdem Informationen zu Ihrem fachlichen und beruflichen Hintergrund und zu Ihrem Umfeld. Ein wichtiger Bestandteil des Exposees ist zudem die Gliederung des Buchinhalts mit einer Beschreibung der einzelnen Kapitel.

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Perfektion + Weitsicht

Besonders beeindruckt hat uns die Perfektion und Weitsicht, mit der unser Projekt gehandhabt wurde. Viele Aspekte hinsichtlich der Konzeption, Produktion und Vermarktung hätten wir selbst in ihrer Bedeutung hoffnungslos unterschätzt. Die Zusammenarbeit mit Frau Matejcek hat uns so vor teuren Irrwegen und Fehlplanungen bewahrt.

_____ Unternehmensberatung, Wien



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